Kleine Holzkunde

Holz ist eines der ältesten Werkstoff des Menschen und seine Beliebtheit hat bis heute nicht abgenommen. Es ist vielseitig einsetzbar, leicht zu bearbeiten und zählt zu den nachhaltigen Rohstoffen. Jedes Holzprodukt ist einzigartig und erhält dadurch auch seinen besonderen Charme.

Diese Übersicht erläutert Ihnen einige Eigenschaften von Holz, damit Sie vor der Verarbeitung Ihrer Holzprodukte über dessen Besonderheiten Bescheid wissen.

Holzfeuchte

In Abhängigkeit von der in der Umgebung vorhandenen Luftfeuchte trocknet das Holz nach dem Fällen und Sägen aus. Durch das Trocknen, sogenanntes Schwinden, verringert sich das Volumen des Holzes. Umgekehrt kann das Holz auch Wasserdampf aus der Luft oder flüssigem Wasser aufnehmen und es kommt zur Volumenvergrößerung, sogenanntes Quellen. Holz schwindet und quillt somit in Abhängigkeit von der Luftfeuchte. Da diese im Sommer größer ist als im Winter verändert sich das Volumen im Laufe eines Jahres ständig, man spricht vom „Arbeiten“ des Holzes. Schnittholz gilt nach DIN 4074 als trocken, wenn die mittlere Holzfeuchte unter 20% beträgt.

Rissbildung

Holz besitzt keine gleichmäßige Struktur, dadurch schwindet es bei der Trocknung unregelmäßig, dabei können Trockenrisse entstehen, die jedoch keinen Einfluss auf die Stabilität des Holzes haben.

Harzaustritt

Bei Nadelhölzern kann es nachträglich zu weichen und harten Harzaustritten kommen. Meist verwittert es mit der Zeit oder kann nach der Aushärtung mit einem Stechbeitel entfernt werden.

Farbunterschiede

Farb- und Strukturunterschiede liegen in der Natur des Holzes. Sie können sowohl zwischen den einzelnen Produkten wie beispielsweise Brettern variieren als auch im Brett selbst. Im Laufe der Zeit gleichen sich die Stellen farblich an. Außerdem können dunkle Flecken auf dem Holz sein, die fälschlicherweise oft als Fäulnis oder Insektenbefall gedeutet werden. Diese Flecken haben ihren Ursprung in der Markröhre, die den Baum durchzog, und sind natürliche Erscheinungen.

Vergrauung

Durch UV-Strahlen und Bewitterung ändert sich die Farbe des Holzes im Laufe der Zeit und es entsteht eine silbergraue Patina, die aber keinen Einfluss auf die Nutzbarkeit und Dauerhaftigkeit des Holzes hat. Der Vergrauungsprozess kann durch regelmäßige Anstriche mit Holzschutzmittel wie Lasuren, Deckfarben oder Ölen gestoppt bzw. verlangsamt werden.

 

Äste und Maserung

Äste und Maserungen gehören zum natürlichen Erscheinungsbild des Holzes. Sie unterscheiden sich abhängig von der Holzart. Heimische Nadelhölzer beispielsweise neigen zu einem lebhaften Astbild.

Raue Oberflächen

Trotz größter Sorgfalt beim Herstellungsprozess können rauhe Stellen, Faserausrisse und Hobelschläge nicht immer vermieden werden, diese können besonders im Astbereich und bei entgegen der Bearbeitung gerichteten Holzfasern auftreten.

Maßtoleranzen

Holz kann, abhängig von der relativen Luftfeuchte, Feuchtigkeit aufnehmen oder abgeben, daher handelt es sich bei allen Maßangaben um Circa-Maße. Maßtoleranzen sind daher unvermeidbar.

Verfärbung durch unedle Metalle

In Verbindung mit unedlen Metallen wie Eisen kann es auf dem Holz durch dessen Gerbsäuregehalt zu bläulich-schwarzen Verfärbungen kommen. Gerbsäure enthalten z.B. die Holzarten Eiche und Bangkirai. Vermeiden Sie den Kontakt des Holzes mit unedlen Metallen Schrauben.

 

 

 

 

 

 

 

 

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